SG Vaihingen-Ludwigsburg startet in neue Saison

von Daniel Löpsinger (Kommentare: 0)

Die Hockeyherren aus Vaihingen und Ludwigsburg gehen nun schon in die vierte gemeinsame Spielzeit in der gleichen Leistungsklasse: „Es wissen also alle, was uns erwartet und was wir voneinander erwarten können.“, sagt Daniel Löpsinger schmunzelnd. Durch Veränderung die Ligazusammensetzung ist zwar der Vorjahresmeister ETSV Offenburg aufgestiegen, einen Absteiger gab es jedoch nicht. Die Liga besteht nunmehr aus fünf Mannschaften. Damit sind der Spielgemeinschaft alle Gegner gut bekannt. Als Favorit auf den Titel gilt der VFB Stuttgart, der spielerisch und taktisch insgesamt auf dem besten Niveau sein dürfte. Karlsruhe und insbesondere Straßburg sollten normalerweise gegen die SG Vaihingen-Ludwigsburg das Nachsehen haben. Etwas schwieriger ist das Kräfteverhältnis zur TSG Heidelberg. Die SG unterlag hier meistens, trotz gutem Spielverlauf. „Wir hatten immer Probleme, weil die Heidelberger unangenehm zu bespielen sind und sich die Tore dann immer irgendwie erkämpft haben.“, erinnert sich Daniel Löpsinger.

Aus der letzten Saison war das Fazit, dass ein gut besetzter eigener Kader ausreicht, um gegen jeden Gegner bestehen zu können. Die Platzierung auf dem vierten Rang nach dem letzten Spieltag zeigte aber auch, dass diese Mannschaftsstärke nicht jedes Mal zur Verfügung stand. Auch beim Auftaktgegner aus Stuttgart war dies letztes Mal der Fall. Dem damaligen Tabellenführer traten nur elf SG-Spieler gegenüber, die ohne Auswechselspieler am Ende den Kürzeren zogen und mit 0:1 unterlagen. Anders werden soll dies in der Saison 2019/2020 auch Dank drei neuer Spieler in den gemeinsamen Reihen. Aus dem TSV Ludwigsburg wird Sven Wiesebrock die Mannschaft verstärken. Der CEV steuert ab nun zusätzlich Andrew Barrett bei. Getrost als weiteren Neuzugang aus Vaihinger Reihen kann man auch Pierre Schöttle bezeichnen, der die letzte Feldsaison durch zwei langwierige Verletzungen komplett verpasste.  

Für das Auftaktspiel sehen die Voraussetzungen gut aus. Ein in Anzahl und Qualität ausreichender Kader sollte zur Verfügung stehen, um gegen den VFB Stuttgart Chancen auf eine Punktausbeute zu haben. Die größte Neuerung wird zum Start in die Saison der erst wenige Wochen alte Kunstrasen des TSV Ludwigsburg sein. Daher war auch schnell klar, dass das Auftaktspiel dort stattfinden würde. Die weiteren Heimspiele der SG Vaihingen-Ludwigsburg sind aber natürlich dennoch im Wechsel auf den beiden Anlagen der jeweiligen Vereine. Auch die Wetteraussichten versprechen mit gut 20 Grad und einem Sonne-Wolken-Mix optimal zu werden. Es könnte für die SG Vaihingen-Ludwigsburg also ein perfekter Start in die neue Saison werden. Ob sich dies bewahrheitet, hängt nur noch von der eigenen Leistung am Sonntag ab.

Zurück