Erste Punkte für Spielgemeinschaft der Hockeymänner

von Daniel Löpsinger (Kommentare: 0)

Nach bisher erst einem gemeinsamen Testspiel stand für das neu zusammengestellte Team aus Vaihingen und Ludwigsburg das erste Pflichtspiel der neuen Saison in Ulm an.

Wie auch im Testspiel unter der Woche startete die SG zunächst defensiv, konnte aber mit zunehmendem Spielverlauf immer mehr die Spielkontrolle übernehmen. Abstimmungsprobleme zeigten sich jedoch noch in der Defensive, wodurch Ulm Lücken für eigene Angriffe finden konnte. Dennoch konnte die erfahrene Hintermannschaft die Ulmer Vorstöße zunächst ohne größere Schwierigkeiten abwehren. In der Offensive fügten sich die bisher getrennten Vereine auf Anhieb gut zusammen und zeigten schnelle Kombinationen zum Ulmer Schusskreis. Lediglich der Torabschluss blieb zunächst noch aus. Nach einem solchen Angriffsspiel waren die Hockeymänner weit aufgerückt und fingen sich einen Konter der Ulmer ein. In Unterzahl konnte die Abwehrreihe den Angriff nicht vom Tor fern halten. Mit dem ersten Schuss scheiterte Ulms Stürmer noch am Schlussmann der Gäste, konnte dann aber im zweiten Versucht die 1:0-Heimführung erzielen. Die SG Vaihingen/Ludwigsburg spielte das eigene System jedoch ruhig weiter und kam bereits in der 15. Spielminute zum Ausgleich durch Sven Hartmann, der vom linken Schusskreisrand mit der argentinischen Rückhand traf. Nur sieben Minuten später war es dann fast eine Kopie dieses Tores, die Philipp Gerstung zur Auswärtsführung nutze. Bis zur Halbzeitpause kontrollierte die SG das Spiel dann auf fremdem Platz, konnte die Führung aber nicht weiter ausbauen. In Abwesenheit von Trainer Konwiarz übernahmen Torhüter Löpsinger und Abwehrchef Veigel die Pausenansprache: In der zweiten Hälfte sollte vor allem bei Ballverlust schneller umgeschaltet werden und der Spielaufbau in der eigenen Hälfte ohne Risikobälle erfolgen. 

Auch wenn die erste Chance nach dem  Seitenwechsel wieder der SG Vaihingen/Ludwigsburg gehörte, kam der SSV Ulm dann doch besser aus der Pause. Zehn Minuten reichten aus, um das Spiel zu drehen. Zunächst fand ein flacher Schlag von der Schusskreiskante seinen Weg ins Gästetor und nur kurze Zeit später führte Unordnung in der Hintermannschaft der SG dazu, dass Ulms Stürmer völlig frei vor dem Tor auftauchte und die 3:2-Führung erzielen konnte. Die SG stellte danach auf Pressing um und schnürte Ulm in der eigenen Hälfte ein. Gleich mehrere Chancen konnten jedoch nicht zum Ausgleich genutzt werden. Erst 12 Minuten vor Spielende war es Thomas Slodlaczek, der den erneuten Ausgleich erzielte. Beide Teams wollten in der verbleibenden Zeit das Spiel gewinnen. Die Gäste aus Vaihingen und Ludwigsburg mussten dann aber notgedrungen wieder defensiver spielen, weil Uhrig wegen wiederholten Meckerns eine Zeitstrafe von fünf Minuten erhielt. Nach der Unterzahlphase reichte es den Gästen nur noch für einen Angriff. Der Abschluss von Jan-Michael Zeeb jedoch knapp neben das Tor. „Sicherlich hätte es heute schlechter laufen können, da sich die beiden ehemaligen Teams noch nicht so gut kennen. Trotzdem ist das Ergebnis ärgerlich, weil wir in der Halbzeitpause alle sehr siegessicher waren.“, fasst Daniel Löpsinger zusammen. Es waren sich dann aber doch alle einig und so brachte es Stephan Veigel auch auf den Punkt: „Hat Spaß gemacht heute. So muss es weiter.

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