Aktuelle Nachrichten

2. Hockeyherren holen Meistertitel

von Sven Hartmann

An einem spannenden Final Spieltag gelingen der SG Vaihingen-Ludwigsburg nochmals zwei Siege und damit die Meisterschaft und der Aufstieg in die 4. Verbandsliga.

Vor dem letzten Hallen Spieltag konnten noch vier Mannschaften die Meisterschaft in der 5. Verbandsliga holen. Aus eigener Kraft war dies allerdings nur der SG Vaihingen-Ludwigsburg möglich, die dazu mindestens vier Punkte aus zwei Spielen benötigte.

Im ersten Spiel traf der Favorit auf den HC Tübingen. Die erste Großchance bot sich dem Gegner, der bereits früh eine Strafecke herausholte. Das folgende Tor wurde jedoch aufgrund eines Regelverstoßes aberkannt. Nach diesem Warnschuss übernahm dann aber die SG voll und ganz das Zepter. In der ersten Halbzeit musste der eigene Torhüter überhaupt nur noch drei Mal eingreifen und auf der anderen Seite wurden zahlreiche schöne Torchancen herausgespielt. Kurz vor der Pause stand es dann auch schon 4:0 für die Vaihinger und Ludwigsburger. In der Halbzeit wurden auf Seiten der SG nur Kleinigkeiten optimiert und es galt vor allem im zweiten Durchgang nicht nachzulassen. Den besseren Start erwischte dann aber wieder Tübingen. Nach nur drei Minuten gelang mit einem Flachschlenzer ins lange Toreck der Anschlusstreffer. Das führende Team machte jedoch unbeeindruckt weiter und erzielte auch im zweiten Durchgang nochmals vier Tore. Am Ende stand mit dem 8:1 der deutlichste Saisonsieg fest. Die dazugehörige starke Mannschaftsleistung festigte zudem das Selbstvertrauen für die letzte Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft.

Das letzte Saisonspiel gegen Heidenheim wurde aufgrund der Tabellen Situation zu einem echten Finale. Mit einem Sieg hätten die Heidenheimer den Wimpel holen können, jedes andere Ergebnis reichte der SG Vaihingen-Ludwigsburg. Besonderheit der Partie war, dass der Gegner ohne Torhüter und dafür mit sechs Feldspielern agierte. Dadurch gelang im Angriffsspiel eine Überzahl und gleichzeitig waren die Räume deutlich enger. Die SG tat sich mit dieser Situation schwer und das Spiel war vollkommen ausgeglichen. Nach langem 0:0 gelang Heidenheim der Führungstreffer. Nach 15 Spielminuten gelang Steffen Eger nach Strafecke der Ausgleichstreffer. Sein Team war hier klar im Vorteil, da der Gegner ohne Torhüter nur geringe Abwehrchancen hatte. Kurze Zeit später gelang es sogar das Spiel komplett zu drehen. Sven König kämpfte sich trotz Fouls durch und erzielte das 2:1. Heidenheim kam jedoch noch vor der Pause zurück und so ging es mit 2:2 in die Unterbrechung. Die SG Vaihingen-Ludwigsburg nahm zur zweiten Hälfte eine taktische Umstellung vor. Bereits Ende der ersten Halbzeit hatte sich das Offensiv pressing besser bewährt, als die zuvor abwartende Haltung. Tatsächlich bekam der Tabellenführer dadurch ein Übergewicht beim Ballbesitz. Die besseren Chancen hatte zunächst aber noch Heidenheim. Den SG-Torhüter konnten sie in dabei allerdings nicht überwinden. Das Spiel wurde im zweiten Durchgang deutlich emotionaler, da beide Mannschaften den Titel wollten. Eine klare Schiedsrichter-Ansage mit der Androhung von Hinausstellungen beruhigte die Gemüter wieder etwas. Daniel Sugg rächte sich auf seine Weise für zahlreiche versteckte Fouls. Einen langen Pass über die Bande verwandelte er anspruchsvoll aus spitzem Winkel zur erneuten Führung für seine Mannschaft. Nur wenige Minuten später konnte Sven König die Führung auf 4:2 ausbauen. Mit noch sechs zu spielenden Minuten warf Heidenheim nochmals alles nach vorne. Die SG hielt jedoch mit aller Kraft dagegen und ließ keinen Gegentreffer mehr zu. In den letzten Spiel Sekunden war die Meisterschaft damit bereits klar und der Abpfiff ging in Jubel und Glückwünsche über. „Zu Saisonbeginn hatten wir uns den Titel nicht als Ziel gesetzt. In den Wochen vor dem letzten Spieltag war dann die Tabellen Situation aber klar und dann wollten wir auch unbedingt den Wimpel holen.“, fasst Daniel Löpsinger zusammen. Mit sieben Siegen aus acht Spielen und den wenigsten Gegentoren beendet die SG Vaihingen-Ludwigsburg die 5. Verbandsliga als verdienter Hallenmeister.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger – Reinhard Bronner, David Maczynski, Daniel Sugg, Steffen Eger, Jan-Michael Zeeb, Jakob Brandauer, Philipp Gerstung, Matthias Hallmann, Marlin Stercken, Sven König.

Damen am Wochenende doppelt gefordert

von Hülya Özer

Am Wochenende sind die TSV Damen gleich doppelt gefordert. Am Samstag um 19 Uhr ist der HC Tübingen zu Gast. Sonntags um 13 Uhr die TSG Rohrbach.

2. Herren - 3 erfolgreicher Spieltag für die SG Vaihingen-Ludwigsburg

von Sven Hartmann

SG Vaihingen-Ludwigsburg festigt zweiten Tabellenplatz

Mit zwei weiteren Siegen gegen Pforzheim und Mitfavorit Stuttgart hat die SG Vaihingen-Ludwigsburg fünf ihrer bisher sechs Spiele gewonnen und damit den zweiten Tabellenplatz in der 5. Verbandsliga gefestigt.

Nach nur einem Training nach der Weihnachtspause ging es für die SG zum Auswärtsspieltag in Pforzheim. Direkt im ersten Spiel warteten die Hausherren. Wieder mit gut besetztem Kader angereist, nahmen die Gäste die Zügel früh in die Hand und kreierten schon nach wenigen Minuten zwei gute Torchancen. Bis zur Führung dauerte es dann auch nicht lange. Nach einem Pass in den Rücken der Abwehr schob Sven König den Ball überlegt ins lange Eck ein. In der Defensive stand die SG sehr gut und fing nahezu jeden Pass des Gegners ab. Dies ließ den eigenen Torhüter nahezu beschäftigungslos. Aus dem eigenen Chancenplus resultierte nach guten zehn Minuten eine Strafecke. Mit einer perfekt ausgespielten Variante hatte Sven König am Schusskreisrand freie Bahn und verwandelte zur 2:0-Führung. Zuvor war der Ball wie an der Schnur gezogen von Matthias Hallmann über Sven Hartmann zu ihm gekommen. Die erste gute Gelegenheit für die Hausherren bot sich mit dem Schlusspfiff der ersten Spielhälfte, ebenfalls in Form einer Strafecke. Pforzheims Eckenschütze nahm sich der Sache selbst an und verwandelte mit einem präzisen Schlenzer ins unsere Toreck. Nach diesem Anschlusstreffer ging es in die Pause. Die Vaihinger und Ludwigsburger hatten hier nicht viel zu besprechen. Der Ecke war ein individueller Fehler vorangegangen, ansonsten dominierte man das Spiel. Die Gäste waren daher auch als erstes wieder auf dem Feld und gaben auch in der zweiten Hälfte den Ton an. Wieder war es Sven König, der nach einigen Minuten mit seinem dritten Treffer des Spiels den alten Abstand wieder her stellte. Nach dem 3:1 gelang es dann allerdings nicht mehr das eigene Chancenübergewicht zu nutzen. Ein ums andere Mal wurden aussichtsreiche Möglichkeiten zur Vorentscheidung vergeben. In einem ungeordneten Moment nutzten dann die Pforzheimer wenige Minuten vor Spielende einen Konter und erzielten das 3:2. Die Gäste ließen danach die letzte Konsequenz in der eigenen Struktur vermissen und Pforzheim warf für den Ausgleich alles nach vorne. Torhüter Daniel Löpsinger und der Schiedsrichter, der ein Tor - vermutlich auch zu Recht - aberkannte, sorgten dafür, dass es bei diesem Spielstand blieb. „Das war ein typisches Hockeyspiel. Ein Team dominiert total und plötzlich wird es hektisch, wenn der vermeintliche Außenseiter wieder ran kommt.“, sagte Sven Hartmann beim Verlassen der Halle.

Im zweiten Spiel des Tages ging es für die SG Vaihingen-Ludwigsburg gegen den VFB Stuttgart, einen der Titelkandidaten. Wie erwartet entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nach fast zehn Minuten brachte Elias Gansert sein Team in Führung. Einen Pass aus dem Halbfeld verwandelte er blitzschnell durch die Beine des heraus eilenden Torhüters. Kurz vor der Halbzeit gelang es dem VFB noch den Ausgleich zu erzielen. Zuvor hatte es die SG nicht mehr geschafft die Ordnung in der Defensivarbeit aufrecht zu erhalten. Diesen Makel galt es dann auch in der zweiten Halbzeit abzustellen und zudem die schon vor dem Spiel ausgemachten Schwachstellen im Stuttgarter Aufbauspiel zu nutzen. Dem Gegner war dies jedoch nicht entgangen und er stellte im Spielaufbau personell um. Trotzdem konnte Swen Moll seine Mannschaft mit einem Doppelpack noch zwei Mal in Führung bringen. Es gelang aber den Spielern aus der Landeshauptstadt die jeweilige Führung kurz danach immer wieder zu egalisieren. In den letzten Spielminuten wollten beide Mannschaften die Partie unbedingt für sich entscheiden, eine Punkteteilung war für beide keine Option. Das Spiel wurde dadurch deutlich ruppiger und laute Ansagen wurden durch die Halle gerufen. Die beste Führungschance des VFB konnte Daniel Löpsinger parieren. Im Gegenzug holten seine Mitspieler eine Strafecke heraus. Taktisch wurden die letzen Sekunden auf der Uhr herunterlaufen gelassen. Damit war klar, dass die Ecke die letzte Aktion des Spiels werden würde. Jakob Brandauer brachte den Ball gut herein und Sven Hartmann brachte alle verbliebende Energie in seinen geschlenzten Torschuss. Der Ball ging wie ein Strich ins lange Toreck, traf sogar noch einen Verteidiger auf der Torlinie, der aber keine Abwehrchance hatte. Der Siegtreffer zum 4:3 stand damit fest.

Mit diesen sechs Punkten zementiert die SG Vaihingen-Ludwigsburg den zweiten Tabellenplatz und warf zugleich den VFB Stuttgart aus dem Titelrennen. Inwiefern man nun selbst Chancen im Titelrennen hat, hängt noch stark von den Ergebnissen anderer Teams ab, bevor die SG dann am letzten Spieltag, Anfang Februar, selbst nochmals eingreift. 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Pierre Schöttle, Elias Gansert, Jakob Brandauer, Sven König, Swen Moll, Sven Hartmann, Matthias Hallmann, Reinhard Bronner, Marlin Stercken, Jan-Michael Zeeb.

2. Herren - Solider Saisonstart für SG Vaihingen-Ludwigsburg

von Sven Hartmann

Am Sonntag starteten die Hockeyherren in die neue Hallensaison. Am Ende stehen eine Niederlage und ein Sieg.

Wie erwartet war der Kader in der, für die Hallensaison, neuen Spielgemeinschaft voll besetzt. Einige Spieler konnten sogar nicht berücksichtigt werden. „Das sind echte Luxusprobleme, aber natürlich auch sehr schade um jeden, dem man absagen muss.“, beschreibt Daniel Löpsinger die Situation.

In der ersten Partie traf die SG auf den Mannheimer HC. Auch die Gäste hatten einen vollbesetzten Kader dabei. Dies lag vor allem daran, dass auch Spieler aus höher klassischen Mannschaften des Vereins dabei waren. Eine Praxis, die bei großen Vereinen zu Saisonbeginn nicht selten ist. Erst ab dem vierten Spiel ist ein Spieler in seiner Mannschaft festgespielt, schreibt die Spielordnung vor und riskiert damit gewisse Wettbewerbsverzerrungen. Dennoch entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Hausherren direkt gut starteten. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich in den ersten zehn Minuten größtenteils und es ergaben sich nur wenige Torchancen. Erfolgreich war dann zuerst die SG. David Maczynski, eigentlich Verteidiger, war kurzfristig im Sturm eingewechselt wurden und erzielte aus spitzem Winkel den Führungstreffer. Mannheim wurde danach etwas dominanter und erspielte sich ein leichtes Chancenplus. Zählbares kam dabei zunächst jedoch noch nicht heraus. Begünstigt wurde das Übergewicht des MHC durch eine schwere Verletzung von Sven Wiesebrock, der sich im Zweikampf mit dem gegnerischen Torhüter das Knie verdrehte. Unter starken Schmerzen wurde er einige Minuten auf dem Feld behandelt und humpelte danach in die Kabine. Zehn Sekunden vor der Halbzeitpause fiel dann doch noch der Ausgleich. „Das hat uns geärgert, weil wir nicht schnell genug umgeschaltet haben.“, stellt Matthias Hallmann klar. Dennoch konnte in der Pause eine positive Zwischenbilanz gezogen werden und für die zweiten zwanzig Minuten sollte die Marschrichtung unverändert beibehalten werden. Dies gelang auch direkt und die Spielgemeinschaft ging nach wenigen Minuten durch Sven Hartmann erneut in Führung. Das Spiel blieb aber weiterhin ausgeglichen. Nach ungefähr 30 Spielminuten konnte Mannheim ein weiteres Mal den Ausgleich erzielen. Besonders ärgerlich war, dass kurz darauf sogar das 2:3 für die Gäste fiel. Nach einer Strafecke konnte der SG-Torhüter zunächst noch parieren. Der Nachschuss wurde dann aber verwandelt. Aus Sicht der Hausherren äußerst grenzwertig, da der Ball scheinbar geschlagen wurde. In der Halle sind jedoch nur Schlenzbälle oder Schieber erlaubt. Trotz noch mehrerer guter Gelegenheiten konnte die Heimmannschaft nicht mehr ausgleichen.

In der nächsten Partie traf die SG auf den Karlsruher TV. Auch hier ging man dominant in die ersten Minuten und auch einige Chancen wurden kreiert. Es dauerte allerdings 15 Minuten, ehe Elias Gansert einen harten Schuss im langen Eck unterbrachte. Dieses Mal folgte kein Ausgleich vor der Halbzeitpause, da Daniel Löpsinger sein Tor sauber halten konnte. Kurzzeitig mussten dann noch beide Teams auf einen Spieler verzichten. Jörg Seifert und sein Gegenspieler bekamen nach einer hitzigen Diskussion beide die grüne Karte. In der Pause gab es erneut wenig zu meckern. Lediglich hatte sich die Atmosphäre ziemlich aufgeheizt und es galt folglich einen kühlen Kopf zu bewahren. Anstelle kurz vor der Pause, fiel der Ausgleichstreffer kurz nach der Pause. Dieses Mal reagierte die SG aber sehr schnell und erzielte durch Matthias Hallmans verwandelten Siebenmeter das 2:1. Auch bis zum 3:1, erneut durch Hallmann, dauerte es nicht lange. Gleichzeitig gelang es den Gästen in dieser Phase nicht Daniel Löpsinger zu überwinden, um nochmals ran zu kommen. In den Schlussminuten stellte Swen Moll die Anzeige noch auf 4:1. Den Abschluss setzten dann nochmals der KTV, der seine Schlusstrafecke zum 4:2 verwandelte.

Unterm Strich steht somit ein solider Saisonauftakt für die SG Vaihingen-Ludwigsburg. Lediglich im ersten Spiel wäre ein weiterer Punkt verdient gewesen, um gänzlich zufrieden

aus dem Wochenende zu gehen.

Zu Sven Wiesebrock lag am Tagesende noch keine abschließende Diagnose vor. Lediglich Meniskus und Kreuzband schienen nach einer ersten Untersuchung nicht betroffen zu sein.

Es spielten: Daniel Löpsinger – Sven Wiesebrock, Sven Hartmann, Matthias Hallmann, David Maczynski, Sven König, Elias Gansert, Jörg Seifert, Steffen Eger, Swen Moll

1. Herren - Herren mit dritter Niederlage im dritten Spiel

von Sven Hartmann

Beim ersten Auswärtsspiel in der Hallensaison unterlagen die Herren des TSV Ludwigsburg am Ende deutlich gegen den VfB Stuttgart.
Gegen die routinierte Mannschaft des VfB kamen die Herren, im Vergleich zu den ersten beiden Spielen, gut in die Partie.
Einziges Manko in den ersten 15 Minuten waren die verschuldeten Strafecken, welche durch die Stuttgarter eiskalt genutzt wurden.
Durch den Rückstand ließ sich der TSV nicht beirren und spielte sein Spiel weiter. So stand es zur Pause 5:3 für den VfB.

In der Halbzeitpause wurden die Fehler angesprochen und nochmals auf die Griffigkeit zu beginn der zweiten Halbzeit hingewiesen.
Auch in diesem Spiel kassierten die Herren zwei Gegentore in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit. Somit war der Abstand mit 7:3 nach gespielten 35 Minuten deutlich. Im Verlaufe der Partie rannte man nur noch dem Rückstand hinterher.
Es viele noch weitere Tore auf beiden Seiten. Das Spiel endete mit 10:5 für den VfB Stuttgart. Mit 0 Punkten aus drei Spielen stehen die Herren am Ende der Tabelle.
Am kommenden Wochenende findet bereits das Rückspiel gegen die Freiburger statt, hier gilt die Devise: Fehler abstellen und Cleverer agieren.
Für das Ziel die Klasse zu halten, sind alle (auch im Training) gefordert.

Damen zu Gast beim HC Heidelberg 2

von Hülya Özer

Am Samstag um 18 Uhr ist das Team beim HC Heidelberg 2 gefordert. Wenn das Team die gleiche Leistung zeigt wie gegen den KTV, stehen die Chancen sehr gut für die nächsten Punkte.

Damen starten mit einem Sieg in die neue Hallensaison.

von Hülya Özer

Am Samstag konnten die Damen mit einem 6:3 Sieg gegen den Karlsruher TV die ersten drei Punkte sichern.

Halle 2019 - Herren unterliegen zum Saisonauftakt

von Sven Hartmann

Vor heimischer Kulisse kassierten die 1. Herren des TSV Ludwigsburg am vergangenen Wochenende direkt zwei Niederlagen zum Auftakt in die neue Saison.

Samstags unterlag man dem HC Lahr deutlich mit 2:7. Der körperlichen Intensität konnte man schon früh nicht auf Augenhöhe begegnen. Deutlich zu viele einfache Fehler wurden von den Gästen umgehend bestraft, so dass man bis auf eine 15-minütige Phase gegen Ende der zweiten Halbzeit über die gesamte Spieldauer hinweg deutlich unterlegen war.

Gegen Freiburg sollte sich zeigen, ob man aus den Fehlern des vorigen Tages lernen konnte. Der frühe Rückstand nach knapp 30 gespielten Sekunden indizierte jedoch das Gegenteil. Im Anschluss an diesen Schock spielte man jedoch deutlich griffiger und konzentrierter, so dass gegen den Absteiger aus der Oberliga zur Pause „nur“ ein 0:3 auf der Anzeigentafel zu lesen war. Den Start in die zweite Halbzeit verschlief die Mannschaft jedoch auf katastrophale Art und Weise. Noch mit den Köpfen in der Pause setzte es 20 Sekunden nach Wiederanpfiff das 0:4. Von diesem Schock erholte sich die Truppe jedoch und man konnte die zweite Halbzeit insgesamt deutlich ausgeglichener gestalten und unterlag am Ende mit 3:7 gegen einen der stärksten Gegner der Liga.

Lassen sich die Niederlagen noch verkraften und akzeptieren, so verbittert doch die (unnötige) Verletzung des Routiniers Kevin Runkel. Eine Minute vor Schluss landete ein Eckenschuss direkt am Kopf. Die Schutzmaske verhinderte glücklicherweise schlimmeres, einen Cut unter dem linken Auge hindert den wichtigen Abwehrspieler dennoch für 2 ½ Wochen an der Punktspielteilnahme. Auch Robin Scholl fällt mit einem am Abend zuvor erlittenen Handbruch für die restliche Saison aus.

Am 23.11.2019 treten die Herren auswärts um 17 Uhr beim VFB Stuttgart an. Es gilt hier den nächsten Schritt der Anpassung an das neue Liganiveau erfolgreich(er) zu gestalten.

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